10.06.2019 // Schwimmen // Sonstiges
Geschrieben von Lukas Bahle

Pfingstfreizeit auf Burg Breuberg

Auch in diesem Jahr fuhren die SVS Schwimmer über das verlängerte Pfingstwochenende auf die beliebte Pfingstfreizeit. Die Reise startete am Freitag und 26 Teilnehmer im Alter von 6 bis 14 Jahren machten sich mit ihren 4 Trainern im Reisebus auf den Weg zur Burg Breuberg. Wegen der Größe des Busses musste dieser bereits einige Hundert Meter vor der Burg halt machen und so mussten die letzten Meter von den Teilnehmern mit ihrem Gepäck zu Fuß und teils steil bergauf absolviert werden. Nachdem diese erste Hürde gemeistert wurde, konnten die Zimmer bezogen und sich beim Abendessen gestärkt werden. Nach dem Abendessen folgten Kennenlern-Spiele und mit der Dämmerung wurde ein Lagerfeuer entzündet an dem Stockbrot und Marshmallows gebacken werden konnten. Glücklicherweise setzte der vorhergesagte Regen erst nach Ende des Lagerfeuers ein, als sich alle Teilnehmer bereits auf ihren Zimmern befanden und sich auf die erste Nacht im alten Burggemäuer vorbereiteten.

Der nächste Tag startete bereits um 8 Uhr, denn man hatte viel vor. Nach dem Frühstück wurden Schwerter aus Poolnudeln für die anstehenden Ritterspiele gebastelt und es konnten Schlüsselanhänger geknüpft werden. Anschließend folgte eine amüsante Burgführung bei der jedes Kind einen Ritterhelm aufsetzen und ein echtes Ritterschwert halten durfte. Beim Mittagessen wurden dann die nötigen Kräfte gesammelt um den 25m hohe Bergfried zu erklimmen von dem das gesamte Land um die Burg beobachtet werden konnte. Nach etwas Freizeit, in der die Burg auf eigene Hand weiter erkundet werden konnte, starteten die von den Trainern vorbereiteten Ritterspiele im Burggraben. Vier Ritterteams kämpften in neun Spielen um den Sieg. Der Sieg wurde beim anschließenden Ritterfestmahl, bei dem wie echte Ritter ohne Besteck gegessen wurde, gefeiert. Nach erneuter Freizeit folgte Teil zwei der Burgführung – die Burg bei Nacht. In der Burgkapelle wurden die Fundstellen der Knochen der dort begrabenen Grafen besichtigt bevor es ohne Lampen in die Burgruine ging. Ganz schön gruselig.

Der Pfingstsonntag stand dann im Zeichen des Sports. Am Vormittag wurden verschiedene Sportspiele im Burggraben gespielt, nach dem Mittagessen folgte eine kleine Wanderung ins Freibad der Stadt Breuberg, in dem der Nachmittag verbracht wurde. Bei Sonnenschein wurde gerutscht, gespielt und gesprungen. Nach mühsamem Aufstieg zurück zur Burg bereiteten sich die Teilnehmer auf den Bunten Abend vor. Dort führte jedes Kind einen zuhause vorbereiteten Auftritt vor. Es gab Zaubertricks, Playback-Auftritte, Witze, Klavierstücke und Gruppenspiele. Zum Abschluss des gemeinsamen Abends folgte noch ein Film.

Am Abreisetag folgte die vielleicht größte Herausforderung des Wochenendes: Die Zimmer in den Zustand zurückzubringen, wie sie bei Anreise vorgefunden wurde. Als alle Koffer gepackt und Zimmer gefegt waren, folgte ein letztes Spiel. Die Kinder hatten die Aufgabe, sich Herausforderungen zu überlegen, in denen sie ihre Trainer schlagen können. Und das gelang ihnen hervorragend. Von den neun Spielen konnten die Trainer lediglich zwei für sich entscheiden, ganze siebenmal waren die Kinder in den ausgewählten Aufgaben besser als ihre Trainer. Nach dem letzten leckeren Mittagessen folgte die Rückfahrt, auf der so manch einem nach dem anstrengenden Wochenende die Augen zufielen.

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