SV St. Stephan 1953 Griesheim e.V.
Allgemeine Informationen Drucken

Alle wichtigen Informationen über die Schwimmabteilung finden sie in unserer Konzeption.

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Immer wieder wird die Frage gestellt: "Wie läuft eigentlich so ein Wettkampf ab?"
Diese Frage und andere häufig gestellte Fragen sollen hier auf dieser Seite beantwortet werden.

Wie läuft ein Wettkampf ab?
Was muss ich beim Wettkampf beachten?
Welche Strecken werden auf einem Wettkampf geschwommen?
Wer sind die Masters?
Wie läuft eine Übungsstunde ab?
Wann bekomme ich ein "Seepferdchen", "Freischwimmer" oder andere Abzeichen?

 

Wie läuft ein Wettkampf ab?

Generell unterscheidet man zwischen Meisterschaften und sog. "Einladungsschwimmfesten". Meisterschaften fangen auf Kreisebene an und gehen über Bezirks-, Landes-, bis auf die nationale und internationale Ebene. Für diese Meisterschaften (außer Kreismeisterschaft) benötigt man Pflichtzeiten, die man auf den "Einladungsschwimmfesten" schwimmen kann. Hat man eine Pflichtzeit erreicht startet man auf diesen Meisterschaften in einer Jahrgangswertung und einer offenen Klasse.

Einladungsschwimmfeste werden von den einzelnen Schwimmvereinen ausgerichtet. Die teilnehmenden Vereine werden über sog. Ausschreibungen, in denen z.B. der Wettkampfverlauf beschrieben ist, eingeladen und melden nun ihre Schwimmer auf den verschiedenen Strecken mit der sog. Meldezeit. Sind alle Meldungen beim ausrichtenden Verein eingegangen erstellt dieser ein Meldergebnis, in dem die Schwimmer nach ihrer Meldezeit innerhalb der einzelnen Strecken auf verschiedene Läufe und Bahnen verteilt werden. Die geschwommene Strecke und Lage wird im Meldeergebnis als "Wettkampf Nr.X" bezeichnet.

Findet der Wettkampf nun statt, ist am Anfang meistens eine Stunde Zeit, in der sich der Schwimmer "einschwimmen" kann. Wann der einzelne Schwimmer an den Start muss, erfährt er aus dem Meldeergebnis. Jeder einzelne Lauf wird vorher noch einmal durch den Sprecher ausgerufen.

Welche Zeit man geschwommen ist und welchen Platz man innerhalb seines Jahrganges oder in der offenen Wertung erreicht hat erfährt man aus dem Protokoll, das dann im Schwimmbad (meistens neben dem Meldeergebnis) ausgehängt wird.

Wenn man mehrmals an den Start geht, kann es bei größeren Wettkämpfen sein, dass man Pausen von über einer Stunde zwischen seinen einzelnen Starts hat. Diese Zeit wird dann mit Anfeuern anderer Schwimmer, Stretching, oder kleinen Spielen verbracht. Da die meisten Wettkämpfe über einen ganzen Tag oder das ganze Wochenende gehen findet zwischendurch immer eine Pause von meistens einer Stunde statt. Diese Zeit wird genutzt um z.B. die Kuchentheke (die meistens von den ausrichtenden Vereinen organisiert wird) zu plündern oder um sich nochmals einzuschwimmen.

Die Siegerehrung findet entweder in den Pausen, zwischen oder während den einzelnen Wettkämpfen oder am Ende eines Wettkampfes statt. Hier bekommen meistens die schnellsten drei eines Jahrganges eine Medaille und die schnellsten sechs eine Urkunde.

Wettkämpfe können auf einer 25- oder 50m Bahn ausgetragen werden.

 


Was muss ich bei einem Wettkampf beachten?

Wichtig ist, dass man immer mehrere Badehosen bzw. Badeanzüge einpackt, da man zwischen dem Einschwimmen und seinen Starts immer Pausen hat, die man nicht in nassen Sachen verbringen sollte. Auch wenn ein Wettkampf in der Halle stattfindet sollte immer etwas zum überziehen mit eingepackt werden, da der Körper auch in einem warmen Hallenbad auskühlt und dann keine schnellen Zeiten erzielt werden können. Ist der Wettkampf im Freibad sollte die Kleidung der Witterung angepasst sein. Einen Schwimmer in seiner Winterjacke bei einem Freibadwettkampf anzutreffen ist bei schlechtem Wetter keine Seltenheit. Betritt man ein Hallenbad oder den Beckenrand eines Freibades, sollte man darauf achten, dass man keine Straßenschuhe anhat.

Wichtig ist auch, dass man genügend zu Trinken dabei hat. Etwas zum Essen dabei zu haben kann auch nicht schaden.

Da ein Wettkampf teilweise über den ganzen Tag geht und die Pausen zwischen den einzelnen Starts sehr lang werden können hat man genügend Zeit für kleine Spiele oder sein Lieblingsbuch. Dabei sollte man nicht den Wettkampf aus den Augen verlieren, da die Gefahr sonst groß wird, dass man seinen Start verpasst.

Will man einen Schwimmer anfeuern, darf man dieses nur von der Seite eines Schwimmbeckens und nicht von der Startbrücke aus. Mitlaufen beim Anfeuern ist verboten, da der Schwimmer ansonsten disqualifiziert wird.

Kann ein Schwimmer nicht an einem Wettkampf teilnehmen, sollte dies rechtzeitig dem Trainer gesagt werden, da ein Verein für jeden einzelnen Start ein sog. "Meldegeld" (zwischen 2 und 4 €) zahlen muss.

 

Welche Strecken werden auf einem Wettkampf geschwommen?

Delphin Rücken Brust Freistil Lagen Staffel
25m 25m 25m 25m 100m 4*50 Freistil
50m 50m 50m 50m 200m 4*50 Lagen
100m 100m 100m 100m 400m 4*100 Freistil
200m 200m 200m 200m 4*100 Lagen
400m 4*200 Freistil
800m 4*200 Lagen
1500m

Die 25m Strecken werden meistens nur für die jüngsten angeboten und nicht bei offiziellen Meisterschaften geschwommen.
Bei Lagen werden alle vier Stilarten in der Reihenfolge Delphin, Rücken, Brust, Kraul geschwommen. Bei einer Lagenstaffel ist die Reihenfolge Rücken, Brust, Delphin, Kraul.

Es werden auch noch Freiwasserwettkämpfe angeboten, bei denen 3; 5; 10 und 25 km geschwommen werden.

 

Wer sind die Masters?

Als "Masters" werden die "Senioren" beim Schwimmen genannt. Masterswettkämpfe fangen ab der Altersklasse (AK) 20 an. Auf Masterwettkämpfen sind Schwimmer mit der AK 80 oder 85 keine Seltenheit.

 

Wie läuft ein Übungsstunde ab?

Bevor die Übungsstunde anfängt wird sich in den Kabinen umgezogen. Mädchen in der Kabine mit dem gelben und Jungs in der mit dem schwarzen Punkt. Die Anfänger werden am Anfang  noch von den Übungsleitern in der Kabine abgeholt, später setzen sie sich auf die Bank am Lehrschwimmbecken. Jede Gruppe hat so einen Treffpunkt im Hallenbad. Je nach Leistungsstand dauert die Übungsstunde zwischen 30 und 60 Minuten. Eine nähere Beschreibung finden sie unter  Schwimmschule
Wichtig für eine Übungsstunde ist:
Nicht im Hallenbad rennen, Ausrutschgefahr!
Nicht mit Straßenschuhen in die Schwimmhalle oder die Dusche.

 

Wann bekomme ich ein "Seepferdchen", "Freischwimmer" oder andere Abzeichen?

Für das Seepferdchen, oder andere Abzeichen gibt es bestimmte Aufgaben, die ein Kind zu absolvieren hat.

"Seepferdchen":
1. Sprung vom Beckenrand und 25m Schwimmen
2. Heraufholen eines Gegenstandes aus brusttiefem Wasser

"Deutsches Jugendschwimmabzeichen"

"Bronze" oder auch "Freischwimmer"
1. Sprung vom Beckenrand und mindestens 200m Schwimmen in höchstens 15 Minuten.
2. einmal ca. 2m Tieftauchen von der Wasseroberfläche mit Heraufholen eines Gegenstandes.
3. Sprung aus 1m Höhe oder Startsprung
4. Kenntnis von Baderegeln

"Silber"
1. Startsprung und mindestens 400m Schwimmen in höchstens 25 Minuten
davon : 300m in Bauch- und 100m in Rückenlage.
2. zweimal ca. 2m Tieftauchen von der Wasseroberfläche mit Heraufholen je eines Gegenstandes.
3. 10m Streckentauchen
4. Sprung aus 3m Höhe
5. Kenntnis von Baderegeln und Selbstrettung

"Gold"
1. 600m Schwimmen in höchstens 24 Minuten
2. 50m Brustschwimmen in höchstens 70 Sekunden
3. 25m Kraulschwimmen
4. 50m Rückenschwimmen mit Grätschschwung ohne Armtätigkeit
oder 50m Rückenkraulschwimmen
5. 15m Streckentauchen
6. Tieftauchen von der Wasseroberfläche mit Heraufholen von drei kleinen Tauchringen aus einer Wassertiefe
von etwa zwei Metern innerhalb von drei Minuten in
höchsten drei Tauchversuchen
7. Sprung aus 3m Höhe
8. 50m Transportschwimmen: Schieben oder Ziehen
9. Nachweis folgender Kenntnisse:
Baderegeln
Hilfe bei Bade-, Boots- und Eisunfällen.

Baderegeln gibt's hier